Mittwoch, 12. Dezember 2012

Aufführung

Aufführung im Kinderspital Zürich morgen Donnerstag. Freue mich sehr. Nach einem Jahr Vorbereitungen v.a. zusammen mit Dr. Martin Meuli werden wir den "Verlorenen Tropfen" im Hallenbad zum Besten geben. 

Für mich sind es zwei Premieren: einerseits wird meine Geschichte "Der verlorene Tropfen" erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt - und andererseits hatte ich selber noch nie eine szenische Aufführung im Hallenbad, zusammen mit Wassernixen, Wasser-Akrobatinnen, Taucher, Kontrabässe und Walengesang. 

Die blauen Scheinwerfer werden das sonst kühle Bad in ein spezielles Licht tauchen. 

Kinderspital ZH Weihnachtsvorlesung 2012
Kinderspital ZH Weihnachtsvorlesung 2012

Abschluss- und Aufbruchbericht

Abschluss- und Aufbruchbericht für "Das blaue Wunder" Jahr 2012. Meine Sicht der Dinge auf dieses ereignisreiche Jahr. 

Es mag vielleicht erstaunen, dass meine persönlichen Überlegungen zum Rheinprojekt aber auch andere Gedanken zu "Das blaue Wunder" erst jetzt erscheinen. Warum und wieso könnt Ihr gerne im PDF nachlesen. 

Herzlich

Ernst Bromeis, Wasserbotschafter u. Grenzschwimmer 

ErnstBromeis2
ErnstBromeis2

Medienmitteilung Abbruch "Das blaue Wunder - Rhein 2012"

Wasserbotschafter Ernst Bromeis 
bricht das Projekt «Das blaue Wunder – Rhein 2012» ab.

(st) Der Schweizer Wasserbotschafter Ernst Bromeis wollte den Rhein von der Quelle bis zur Mündung durchschwimmen. Heute, nach rund 400 zurückgelegten Kilometern, muss er von seiner Vision Abschied nehmen. Seine Gesundheit lässt eine Weiterführung nicht mehr zu.

Vor zwei Wochen startete der Schweizer Schwimmer und Wasserbotschafter Ernst Bromeis mit einer grossen Vision und begab sich auf eine 1230 Kilometer lange Reise: den Rhein von der Quelle im Tomasee (GR) bis zur Mündung in Hoek van Holland schwimmend zurückzulegen lautete das Vorhaben. Gestern Abend informierte Bromeis Schweiz Tourismus, dass er das Projekt abbrechen müsse. Er habe schwer mit diesem Entscheid gerungen, liess er verlauten. An ein Weitermachen sei nicht zu denken, seine Gesundheit lasse eine Weiterführung nicht mehr zu.

Rund vierzig Kilometer täglich hat sich Ernst Bromeis seit dem Start am Tomasee flussabwärts gekämpft, schwimmend, und, häufiger als ursprünglich geplant, auch im Kajak. Er kämpfte mit zahlreichen Herausforderungen, und die Bedingungen waren äusserst hart. So lag der Rhein an der Quelle noch unter einer meterdicken Eisschicht, und einmal geriet Bromeis gar in einen Hagelsturm. Extrem Kräfte raubend aber sei vor allem das ungewöhnlich kalte Wetter gewesen, konstatiert Bromeis. Seine Etappenplanung sei auch zu optimistisch gewesen, analysiert Bromeis: «Ich habe mich mit den mir zur Verfügung stehenden Grundlagen gut auf dieses Projekt vorbereitet. Meine Fitness stimmte und die Erfahrung aus der Durchschwimmung der Schweizer Seen liess mich berechtigt zuversichtlich stimmen. Mit den veränderten Rahmenbedingungen hat sich die schwimmerische Umsetzung letztlich aber als unmöglich erwiesen.»

Nicht die sportliche Leistung stand für Ernst Bromeis bei dieser Wasserreise im Vordergrund, sondern die Botschaft, dass Wasser eine endliche Ressource ist, der es Sorge zu tragen gilt. Darüber hinaus repräsentierte Bromeis im «Jahr des Wassers» die Schweiz als attraktives Wassererlebnisland im Rahmen von Medienanlässen, die Schweiz Tourismus (ST) entlang der Strecke veranstalten wollte. ST nutzte das Projekt, um den 50 Millionen Menschen, die entlang des Rheins leben, die touristischen Schönheiten des Wasserlandes Schweiz sowie die Bedeutung des Elements Wasser für die Menschheit näher zu bringen mit den zentralen Botschaften «Natur und Authentizität».

Die mediale Begleitung des Projektes «Das blaue Wunder – Rhein 2012» war ein attraktives Zusatzprojekt der ST-Sommerkampagne zum Wasserland Schweiz. Die Kampagne ist weltweit ausgelegt und hatte mit diesem Projekt attraktive Zusatzeffekte vor allem in Deutschland und Holland erhalten. ST bedauert den Abbruch natürlich, stimmt ihm aber vorbehaltslos zu. Der Abbruch des Projektes hat keinen merklichen Einfluss auf die Zielerreichung der Sommerkampagne.

Das Projekt «Das blaue Wunder – Rhein 2012» hatte von Anfang an Expeditionscharakter. Bei Expeditionen kann ein Scheitern nie ausgeschlossen werden. Die Gesundheit und Sicherheit von Ernst Bromeis hatten immer und unter allen Umständen Vorrang. Ein Grundsatz, den Schweiz Tourismus jetzt lebt.

Weitere Auskünfte an die Medien erteilt:
Daniela Bär, Leiterin Internationale Medienarbeit und Unternehmenskommunikation
Telefon: 044 288 12 70, E-Mail: daniela.baer@switzerland.com

Medienmitteilung und Informationen unter: MySwitzerland.com/medien

Medienkonferenz ZH Rhein 2012
Medienkonferenz ZH Rhein 2012

Mittwoch, 26. Januar 2011

Der Rhein im Ohr und der Main zum greifen nah.

Liebe Freundinnen und Freunde vom „Blauen Wunder“

 

Der Rhein im Ohr und der Main zum greifen nah.

 

Ich bin viel unterwegs und meine Vorträge führen mich an wunderbare Orte. Die Auftritte in Genf, Bern, Lugano und in Graubünden zwischen Chur, Lenzerheide und Pontresina sind mir in bester Erinnerung und wichtige Meilensteine auf dem Weg zum nächsten grossen Projekt. Neue Anfragen für das Jahr 2011 sind spannend und sind eine Herausforderung. Es zeigt sich immer wieder, dass das globale Thema Wasser uns alle interessiert und uns alle angeht (ob wir wollen oder nicht) – und  „Der Mut das unmögliche zu wagen“ die Menschen packt. (Foto Nadja Simmen, Vortrag „Es ist das Wasser, das uns in den Alpen leben lässt“ am Kongress „ Las Alps - infoteca“)

 

Nun führt die Reise im Januar erstmals über die Grenze – nach Deutschland, am Main. Frankfurt am Main wird eine starke Erfahrung. Vorträge auch über die Landesgrenze hinaus sind für „Das blaue Wunder“ ein Quantensprung.

 

Der Main mündet in den Rhein.

 

„Das blaue Wunder – Rhein 2012“ von der Quelle zur Mündung ist die grosse Vision, die ich nun mit aller Kraft wage zu träumen und zu realisieren. Es wird ein langer Weg werden doch ich schliesse langsam Freundschaft mit dem Europäischen Überfluss.

 

Ich möchte das Salzwasser auf der Zunge spüren.

 

Ich fühle mich nach der Kälte in Graubünden und den weiten Seen in der Schweiz bereit für die weite Reise von den Alpen bis ins Meer. So werde ich eintauchen im Spannungsfeld zwischen dem natürlichen Überfluss der Quelle am Oberalppass und dem Zivilisations-Überfluss in Rotterdam. Und dazwischen nichts als Wasser und unser  Gestalten und gemeinsamer Nutzen an der wichtigsten Wasserstrasse Europas.

 

Für all die Neujahrswünsche  und die grosse Unterstützung „ün grond grazia fich“.

 

Während der Rhein fliesst werde ich diesen Frühling u.a. an den Ufern des Rheins meine Gedanken zum „Blauen Wunder“ auf Papier bringen. Ich freue mich sehr auf das neue Buchprojekt. Diese Art von Herausforderung wird mich fordern. Sollten meine Gedanken nicht fliessen, soll mich der Rhein küssen.

 

Cordials salüds

 

Ernst Bromeis



published by Das blaue Wunder Schweiz
1230 Kilometer für "Das blaue Wunder"

Donnerstag, 13. Januar 2011

Motivation es zu tun und zu gestalten

"Es ist das Tun, das mich motiviert das Projekt "Das blaue Wunder" voranzutreiben. Ich will meine eigene Geschichte schreiben und mit anderen Menschen diesen schwierigen Weg gemeinsam gestalten für das Kostbarste auf dieser Welt - Wasser. Denn, wer das Wasser liebt, liebt das Leben."



published by Das blaue Wunder Schweiz
"Das blaue Wunder" am Alpenkongress: Las Alps - infoteca

Donnerstag, 16. September 2010

Chancen auf Milestone - Schweizer Tourismuspreis

Chancen auf Milestone - Schweizer Tourismuspreis. Ende September werden die Nominationen bekannt gegeben. Mal schauen, wie gross die Chancen sind.

Ankunft vom "Blauen Wunder" am 1. August in Luzern.

Freitag, 3. September 2010

Interview für Engadiner Woche und Samedaner Wassertage

1.      Was bedeutet Ihnen Wasser?

Wasser ist alles! Es tönt radikal, ist aber eine Tatsache. Und ohne Wasser ist alles nichts! Ohne Wasser gibt es kein Leben und somit auch keine Menschen. Es ist diese Radikalität vom „Blauen Gold“, das mich u.a. fasziniert. Wir müssen ca. 2 Liter pro Tag trinken um zu Leben. Und wenn es zu viel ist, wie z.B. die Katastrophe in Pakistan, bringt es für die Menschen Tod und Verwüstung. Im Kern ist es aber immer das gleiche Element, das alles in sich umhüllt.

 

2.       Hat Wasser für Sie auch eine düstere, gefährliche Seite?

Die Gefahr kommt für mich in meinem schwimmerischen Alltag eher da vor, wo ich Fehler machen könnte. So zum Beispiel, wenn ich unvorbereitet im 2 Grad Celsius kaltem Eiswasser   oder konditionell unvorbereitet 26km von Brunnen nach Luzern schwimmen würde. Oder im Fluss die Strömung nicht richtig einschätzen würde. Wenn etwas geschieht, trägt das Wasser nie die Schuld. Das Wasser macht das was es muss. Der Fehler kommt immer vom Mensch.

 

3.       Hat man nicht einmal genug davon, in Seen zu schwimmen?

Nein. Alle Seen haben eine eigene Seele – und somit ist jeder See, wie jeder Mensch, anders. Die grossen Süsswasserseen sind neben der physischen Belastung auch eine enorme Herausforderung für den Kopf. Die Gefahr besteht, dass man sich im vielen Wasser verliert, da man sich so klein vor kommt. Gedanklich kann man sich nirgends mehr orientieren, alles scheint bodenlos und unendlich weit. Mitten im Genfersee stand ich der Verzweiflung nahe.

 

4.       Welcher See gefällt Ihnen am besten?

Jeder See ist gleich wichtig. Ob gross oder klein. Ob der See Kilowattstunden produziert oder „nur“ für die Frösche da ist. Es gibt keinen „Schönsten See“.

 

5.       Wo würde Sie gerne noch schwimmen?

Der Rhein im 2012 ist fix auf meinem Programm. Das Verbindende zwischen der Quelle in Graubünden und den grossen Seen in der Schweiz ist der Fluss. Der Fluss verbindet aber auch ganze Kulturen. Der grösste Fluss Europas ist der Rhein. Und diesen „Überfluss“ von der Quelle bis Rotterdam im Wasser zu erleben, das ist meine nächste grosse Vision, die ich mit aller Kraft realisieren möchte.

 

6.       Was bezwecken Sie mit dem "Blauen Wunder"?

Wie eingangs erwähnt, gibt es keine Menschen ohne Wasser. Momentan haben wir in unseren Breitengraden noch genug davon. Andere Menschen sterben oder dürsten immer öfters, weil „Das blaue Wunder“ fehlt, oder falsch verteilt ist. Sauberes Trinkwasser ist seit diesem Jahr ein Menschenrecht. Wir müssen alle Massvoll mit diesem „Blauen Wunder“ umgehen, damit alle davon haben, und es uns weiterhin geben wird. Dessen sollten wir uns bewusst sein: „Das blaue Wunder“- Erde wird es auch ohne Menschen geben, der Umkehrschluss gilt aber nicht.

 

7.       Was sagen Sie zu den Samedaner Wassertagen?

Es braucht überall Wassertage. Damit aus den Tagen Wasserwochen und Wasserjahre werden. Die Samedaner Wassertage sind ein kleiner Tropfen, so wie die Bemühungen vom „Blauen Wunder“ es auch sind. Doch viele Tropfen bilden einen See oder einen Fluss, und dann werden die grossen Veränderungen war. „Wunder“ geschehen dank der Initiative aller.

Lai da Segl von Maloja aus gesehen.
Richtung Maloja unterwegs.
Isola am Lai da Segl.