Montag, 4. Februar 2013

Engagement für Graubünden 2022

Geschätzte Gäste von "Das blaue Wunder"

Es mag vielleicht erstaunen, dass ich mich als Co-Präsident für Olympische Spiele in Graubünden stark mache. Ich bin überzeugt, dass mit dem Olympia-Prozess Graubünden zum ökologischsten Wirtschaftsraum der Alpen wird. Nicht möglich! Wie das gehen soll? - Lesen Sie meine Gedanken in Form von einem Leserbrief. 

NEIN zu sagen ist ein ökologisches No-Go

Persönlich bin ich vom Vorgehen der SP und der Umweltorganisationen wie WWF und Pro Natura enttäuscht. Als langjähriger Unterstützer vom WWF, der Pro Natura oder vom VCS durfte ich auch schon im Rahmen meiner Wasser-Projekte mit den Umweltorganisationen zusammenarbeiten. Ja, man kann sehr wohl unterschiedlicher Meinung sein, wie unser Kanton und die Alpen genutzt werden sollen, dass man aber aus Prinzip gegen Olympische Spiele ist und eine kreative und konstruktive Diskussion verweigert ist verantwortungslos. Dass die SP und die Umweltorganisationen inkl. CIPRA sich auch bei einem JA am 3. März weiterhin der Diskussion verweigern (siehe Bündner Tagblatt 17.1.2013), heisst demokratische Prozesse zu ignorieren und die von ihnen selber propagierte ökologische Verantwortung nicht wahrzunehmen. Dies ist für mich mehr als bedenklich.

Graubünden wird zum ökologischsten Lebensraum der Alpen

Die Befürchtungen, dass Graubünden bei Olympia „untergeht“ sind meiner Meinung nach falsch. Das Gegenteil ist der Fall: Mit den Olympischen Spielen erhält Graubünden die Chance im Laufe von einem Jahrzehnt zum ökologischsten Wirtschaftsraum der Alpen zu werden. Die weissen Spiele sind durchaus, bei richtiger Umsetzung, grüne Spiele. Dank dem Olympiaprozess wird diese Destination als erste der Alpen klimaneutral. Dank einheimischer Wasser-, Solar- und Erdwärmeenergie werden es saubere Spiele. Alle nötigen fixen und temporären Bauten werden auf dem neuesten energetischen Stand erstellt. Der gesamte öffentliche olympische Verkehr wird CO2 neutral geführt. Nur schon diese letzte Massnahme würde auch nach den Spielen im Winter und Sommer 2023 mit öffentlicher Bus- und Bahn-Elektromobilität unsere Umwelt positiv beeinflussen. Und - mit Olympia als grösstmögliche Marketing-Plattform haben wir die Möglichkeit antizyklisch zu kommunzieren und somit die potentiellen Gäste aber auch zukünftige Zuzügerinnen und Zuzüger für unseren Lebensraum im Frühling, Sommer und Herbst zu begeistern.

Auf dem Weg zu Graubünden 2022 wird unser Kanton ökologischer denn je

Allerdings müssen auch wir als Promotoren in die Pflicht genommen werden. Es muss verbindlich definiert werden, dass Graubünden nur dann Olympische Spiele organisiert, wenn unsere Art von Dossier umgesetzt wird. Sollten im breiten Feld der Nachhaltigkeit seitens vom IOC in den Vertragsverhandlungen nicht haltbare Auflagen gestellt werden, müssen die Spiele wieder „zurückgegeben“ werden. Als Olympiapromotoren sind wir vor den Bündner Wählerinnen und Wählern nur so glaubwürdig.

Persönlich erachte ich das NIV-Impulsprogramm (Nachhaltigkeit mal Innovation gleich Vermächtnis) als inspirierende und auch absolut wichtige Denkfabrik für die Zukunftsgestaltung von unserem Bergkanton. Um aber auch hier nachhaltig zu agieren muss das NIV-Impulsprogramm unbedingt auch bei einem Nein am 3. März 2013 fortgeführt werden, denn all unser Glück darf nicht nur von Olympia abhängig gemacht werden.

„Schlafen im Stroh“ ist ein spannendes touristisches Produkt, doch mit schlafen und Stroh alleine werden wir keine Zukunft für Graubünden gestalten. Ich sage mit Überzeugung ja, denn ich möchte unseren Alpenraum/Kanton dank dem Olympia-Prozess in Zukunft aktiv mitgestalten und nicht einfach administrieren und verwalten. 

Plakat 2022_Kampagne_F4_GzA_1_Bromeis Kopie
Plakat 2022_Kampagne_F4_GzA_1_Bromeis Kopie

Dienstag, 18. Dezember 2012

Jeder Rappen zählt - jeder Tropfen auch!

Freue mich auf die Aktion am und im Vierwaldstättersee vom 19.12. 

Mit Freude kann ich verkünden, dass Mitte Dezember ein neues Buch erschienen ist. Es ist ein spezielles Buch, mit einer speziellen Geschichte und einem speziellen Zeichner. 

"Der verlorene Tropfen - eine Weihnachtsgeschichte" ist eine Kinder- und Erwachsenengeschichte, welche meine Philosophie als Wasserbotschafter vom "Blauen Wunder" auf den Punkt bringt. Dass der bekannte Illustrator Ted Scapa sich zu wunderbaren Zeichnungen inspirieren liess, macht die Freude umso grösser. 

Die Verantwortlichen der Spendenaktion "Jeder Rappen zählt" (www.jrz.ch) haben mich kontaktiert, ob ich im Rahmen Ihrer Aktion auch einen Beitrag leisten könnte. Das grosse Thema ist dieses Jahr das Wasser und ich habe aus Überzeugung zugesagt. Ich werde nun am Mittwoch, 19. Dezember ab 13.10 Uhr vom Verkehrshaus Luzern zum KKL und der JRZ-Glasbox und -studiobox schwimmen und als Überraschung "Der verlorene Tropfen" als Geschenk mitbringen. Die Aktion wird vom Schweizer Fernsehen und Radio voaussichtlich live übertragen. Im Anschluss werde ich vor dem KKL die Bücher für CHF 30 verkaufen. Da die Destination Engadin/Scuol die Buchproduktionskosten übernimmt fliessen 100% vom Erlös zu JRZ und somit in Wasser-Hilfsprojekte von zertifizierten Hilfsorganisationen. 

 

Es würde mich sehr freuen, Euch morgen in Luzern begrüssen zu können. 

 

Schenken wir Wasser - es gibt nichts Wertvolleres. 

 

PS: Foto vom letzten Kaltwassertraining in der heimischen Badewanne in Davos. 

 

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Samstag, 15. Dezember 2012

Grosse Unterstützung durch Hotel Schweizerhof Lenzerheide

Grosse Unterstützung durch Hotel Schweizerhof Lenzerheide für "Das blaue Wunder".  Grazia fich Familie Züllig.

Seit einem Jahr gibt es im Hotel Schweizerhof Tafelwasser oder Hahnenburger nicht einfach "gratis" sondern die Gäste bezahlen je nach bestellter Menge Wasser, einen bestimmten Betrag. Ich erachte es als richtig, dass die Gastronomie auch für Wasser aus dem Wasserhahn etwas in Rechnung stellt. Nur so wird die Arbeit des Personals geschätzt und entschädigt und nur so kann Wasser auch einen Wert haben. Es ist nun mal so, dass wir oft nur das schätzen und wertschätzen, was auch einen Preis hat. Alles was gratis ist wird weder einen emotionalen noch materiellen Wert haben. 

10% vom Wassererlös durfte ich in Form von einem Gutschein für die Projekte vom "Das blaue Wunder" entgegennehmen. 

Vielen Dank Andi und Claudia. 

Familie Züllig 2012 DSC00935
Familie Züllig 2012 DSC00935
Familie Züllig IMG_0022.JPG
Familie Züllig IMG_0022.JPG

Freitag, 14. Dezember 2012

Abschluss- und Aufbruchbericht

Abschluss- und Aufbruchbericht für "Das blaue Wunder" Jahr 2012. Meine Sicht der Dinge auf dieses ereignisreiche Jahr. 

Es mag vielleicht erstaunen, dass meine persönlichen Überlegungen zum Rheinprojekt, aber auch andere Gedanken zu "Das blaue Wunder" erst jetzt erscheinen. Warum und wieso könnt Ihr gerne hier nachlesen. 

http://www.dasblauewunder.ch/files/DBW 2012.pdf

Herzlich

Ernst Bromeis, Wasserbotschafter u. Grenzschwimmer 

ErnstBromeis2
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Mittwoch, 12. Dezember 2012

Aufführung

Aufführung im Kinderspital Zürich morgen Donnerstag. Freue mich sehr. Nach einem Jahr Vorbereitungen v.a. zusammen mit Dr. Martin Meuli werden wir den "Verlorenen Tropfen" im Hallenbad zum Besten geben. 

Für mich sind es zwei Premieren: einerseits wird meine Geschichte "Der verlorene Tropfen" erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt - und andererseits hatte ich selber noch nie eine szenische Aufführung im Hallenbad, zusammen mit Wassernixen, Wasser-Akrobatinnen, Taucher, Kontrabässe und Walengesang. 

Die blauen Scheinwerfer werden das sonst kühle Bad in ein spezielles Licht tauchen. 

Kinderspital ZH Weihnachtsvorlesung 2012
Kinderspital ZH Weihnachtsvorlesung 2012

Abschluss- und Aufbruchbericht

Abschluss- und Aufbruchbericht für "Das blaue Wunder" Jahr 2012. Meine Sicht der Dinge auf dieses ereignisreiche Jahr. 

Es mag vielleicht erstaunen, dass meine persönlichen Überlegungen zum Rheinprojekt aber auch andere Gedanken zu "Das blaue Wunder" erst jetzt erscheinen. Warum und wieso könnt Ihr gerne im PDF nachlesen. 

Herzlich

Ernst Bromeis, Wasserbotschafter u. Grenzschwimmer 

ErnstBromeis2
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Medienmitteilung Abbruch "Das blaue Wunder - Rhein 2012"

Wasserbotschafter Ernst Bromeis 
bricht das Projekt «Das blaue Wunder – Rhein 2012» ab.

(st) Der Schweizer Wasserbotschafter Ernst Bromeis wollte den Rhein von der Quelle bis zur Mündung durchschwimmen. Heute, nach rund 400 zurückgelegten Kilometern, muss er von seiner Vision Abschied nehmen. Seine Gesundheit lässt eine Weiterführung nicht mehr zu.

Vor zwei Wochen startete der Schweizer Schwimmer und Wasserbotschafter Ernst Bromeis mit einer grossen Vision und begab sich auf eine 1230 Kilometer lange Reise: den Rhein von der Quelle im Tomasee (GR) bis zur Mündung in Hoek van Holland schwimmend zurückzulegen lautete das Vorhaben. Gestern Abend informierte Bromeis Schweiz Tourismus, dass er das Projekt abbrechen müsse. Er habe schwer mit diesem Entscheid gerungen, liess er verlauten. An ein Weitermachen sei nicht zu denken, seine Gesundheit lasse eine Weiterführung nicht mehr zu.

Rund vierzig Kilometer täglich hat sich Ernst Bromeis seit dem Start am Tomasee flussabwärts gekämpft, schwimmend, und, häufiger als ursprünglich geplant, auch im Kajak. Er kämpfte mit zahlreichen Herausforderungen, und die Bedingungen waren äusserst hart. So lag der Rhein an der Quelle noch unter einer meterdicken Eisschicht, und einmal geriet Bromeis gar in einen Hagelsturm. Extrem Kräfte raubend aber sei vor allem das ungewöhnlich kalte Wetter gewesen, konstatiert Bromeis. Seine Etappenplanung sei auch zu optimistisch gewesen, analysiert Bromeis: «Ich habe mich mit den mir zur Verfügung stehenden Grundlagen gut auf dieses Projekt vorbereitet. Meine Fitness stimmte und die Erfahrung aus der Durchschwimmung der Schweizer Seen liess mich berechtigt zuversichtlich stimmen. Mit den veränderten Rahmenbedingungen hat sich die schwimmerische Umsetzung letztlich aber als unmöglich erwiesen.»

Nicht die sportliche Leistung stand für Ernst Bromeis bei dieser Wasserreise im Vordergrund, sondern die Botschaft, dass Wasser eine endliche Ressource ist, der es Sorge zu tragen gilt. Darüber hinaus repräsentierte Bromeis im «Jahr des Wassers» die Schweiz als attraktives Wassererlebnisland im Rahmen von Medienanlässen, die Schweiz Tourismus (ST) entlang der Strecke veranstalten wollte. ST nutzte das Projekt, um den 50 Millionen Menschen, die entlang des Rheins leben, die touristischen Schönheiten des Wasserlandes Schweiz sowie die Bedeutung des Elements Wasser für die Menschheit näher zu bringen mit den zentralen Botschaften «Natur und Authentizität».

Die mediale Begleitung des Projektes «Das blaue Wunder – Rhein 2012» war ein attraktives Zusatzprojekt der ST-Sommerkampagne zum Wasserland Schweiz. Die Kampagne ist weltweit ausgelegt und hatte mit diesem Projekt attraktive Zusatzeffekte vor allem in Deutschland und Holland erhalten. ST bedauert den Abbruch natürlich, stimmt ihm aber vorbehaltslos zu. Der Abbruch des Projektes hat keinen merklichen Einfluss auf die Zielerreichung der Sommerkampagne.

Das Projekt «Das blaue Wunder – Rhein 2012» hatte von Anfang an Expeditionscharakter. Bei Expeditionen kann ein Scheitern nie ausgeschlossen werden. Die Gesundheit und Sicherheit von Ernst Bromeis hatten immer und unter allen Umständen Vorrang. Ein Grundsatz, den Schweiz Tourismus jetzt lebt.

Weitere Auskünfte an die Medien erteilt:
Daniela Bär, Leiterin Internationale Medienarbeit und Unternehmenskommunikation
Telefon: 044 288 12 70, E-Mail: daniela.baer@switzerland.com

Medienmitteilung und Informationen unter: MySwitzerland.com/medien

Medienkonferenz ZH Rhein 2012
Medienkonferenz ZH Rhein 2012