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Dienstag, 8. Juli 2014

Von der Quelle bis Disentis (07.07.2014)

Nach Monaten der Vorbereitung ging es am Montag endlich los: Gemeinsam mit Freunden legte Ernst Bromeis das erste Teilstück seiner «Expedition 2014» zurück. Vom Lago di Dentro im Val Cadlima ging es zuerst im strömenden Regen an den Lago di Santa Maria am Lukmanierpass.

Bei einer Medienorientierung stellte er die «Expedition 2014» der Öffentlichkeit vor und durchschwamm anschliessend den Lago di Santa Maria. Danach wurde er vom Bergführer Peter Gujan über die mehr als 70 Meter hohe Staumauer abgeseilt. Die Strecke bis Disentis entlang dem Flusslauf des Rein da Medel zu Fuss zurück.

Nichts für schwache Nerven: Peter Gujan (in der gelben Jacke) seilt Ernst Bromeis über die 75 Meter hohe Staumauer des Lago di Santa Maria ab.
Nichts für schwache Nerven: Peter Gujan (in der gelben Jacke) seilt Ernst Bromeis über die 75 Meter hohe Staumauer des Lago di Santa Maria ab.
Bereitmachen am Lago di Santa Maria: Auf Ernst Bromeis warten über zwei Kilometer bei 8 Grad Wassertemperatur.
Bereitmachen am Lago di Santa Maria: Auf Ernst Bromeis warten über zwei Kilometer bei 8 Grad Wassertemperatur.
Medienkonferenz auf dem Lukmanierpass: Ernst Bromeis (rechts) mit Mediensprecher Christian Gartmann
Medienkonferenz auf dem Lukmanierpass: Ernst Bromeis (rechts) mit Mediensprecher Christian Gartmann

Sonntag, 4. Juli 2010

Lange Tage kurze Nächte

 

 

Wenn morgens um 4.30 Uhr der Wecker im noch schlafenden Tenero summt, ist die Stimmung in der Crew vom „Blauen Wunder“ (noch) nicht grandios. Erst im Aufstieg zum Lag da Toma am Oberalppass, der Rheinquelle, lockerten sich bei mir langsam meine Muskeln und mein Gemüt. Beim Schwimmen in der Quelle war als Zaungast auch Walter Belina dabei. Walter ist 90 und eine Bergsteigerlegende. Um 11 Uhr war ich noch als Gast an der offiziellen Eröffnung des Rheinquelle Infocenters auf der Passhöhe eingeladen, und ich durfte die Botschaft vom „Blauen Wunder“ der versammelten Prominenz „verkünden“. Um 12.15 Uhr bin ich dann mit meinem Freund und Physiotherapeut Gregor Fürer Richtung Furkapass aufgebrochen mit dem Ziel Sion. 150 Kilometer, die es in sich hatten. Abends um 19 Uhr sind wir nach einer kaum enden wollenden Fahrt im Rhonetal in Sion eingetroffen. Der Gegenwind zwischen Brig und Sion hat uns auf den langen Geraden das Leben schwer gemacht und der Sonntagsverkehr war teils gefährlich. Doch alles lief gut.

Heute habe ich an diesem langen Tag zwei Quellen besucht. Die Rheinquelle und in der Abfahrt vom Furkapass haben wir den Rhonegletscher und somit die Rhonequelle gestreift. Es ist eindrücklich und auch beängstigend, welche Wassermassen sich Richtung Goms über die Felsen hinunterstürzen. Eindrücklich ist die unbändige Kraft des Wassers – beängstigend, dass in naher Zukunft der Rhonegletscher und sein Wasser wohl immer mehr Geschichte werden.

Fazit: Der Walliser Wein beim Nachtessen hat eindeutig besser gemundet als der Walliser Gegenwind. 

In der frühen Morgenstunde wird schon gepackt
Mit Walter Bellina auf einen Schwatz
Der Thomasee im Hochsommer, immer noch mit Schnee
Rheinquelle Thomasee
Alphornkonzert vor dem "Blauen Wunder Container"
Ankunft in Sion im Hotel Rhone