Donnerstag, 26. März 2015

"Alles im Fluss" und "Watermark, ein Film von schrecklicher Schönheit" am 26. März UNO-Weltwasserwoche in Engiadina Bassa.

„Alles im Fluss“ mit Irma Wehrli und Jörg Perron
Es wird eine Premiere anlässlich der UNO-Weltwasserwochen in Engiadina Bassa. Ein kulturelles Eintauchen und ein „pas de deux“ hoch oben im Chastè da Tarasp. Der einheimische Konzert-Organist Jörg Perron wagt es, die historische Orgel im Schloss aus dem Winterschlaf zu wecken. 
Die Wassermusik von Georg Friedrich Händel auf dem wilden Inn, das wäre wohl etwas schwierig: die Musiker würden wohl oft aus dem Takt geschüttelt. Aber über dem Inn, im Schloss Tarasp, auf der grossen romantischen Orgel mit ihren vielfältigen klanglichen Möglichkeiten im fürstlichen Saal,  da kommt die festliche Musik „königlich“ zur Geltung.
Die Musik von Händel wiegt sich im Zwischenspiel mit den Worten von Thomas Wolfe im „pas de deux“. Der Schriftsteller Thomas Wolfe (1900-1938), ein Kultautor für Generationen junger Amerikaner, ist tief eingetaucht in den Fluss der Zeit und hat dabei sein blaues Wunder erlebt. Die hochgelobte und mit Preisen ausgezeichnete Übersetzerin Irma Wehrli liest aus dem Roman „Von Zeit und Fluss“ und nimmt Sie mit in den Sog einer überschäumenden Prosa. Der Schnee schmilzt, das Wasser fliesst. Prümavaira es qua.

Chastè da Tarasp
Festsaal
17.00 Uhr
Kollekte

 

„Watermark – Ein Film von schrecklicher Schönheit“
Der zweite Filmabend ist nach dem Abenteuer- und Historienfilm Kon-Tiki einem anderen Genre gewidmet.
Ohne Wasser gibt es kein Leben, keine Zivilisation, keine wirtschaftliche Entwicklung. Wasser wird gestaut, um Energie zu gewinnen, es wird umgeleitet, um Wüste in Farmland zu verwandeln und Städte bewohnbar zu machen – meist mit verheerenden Konsequenzen. Der Dokumentarfilm EDWARD BURTYNSKY WATERMARK der mehrfach ausgezeichneten Regisseurin Jennifer Baichwal und dem international bekannten Fotografen Edward Burtynsky lädt auf eine beeindruckende Reise zu verschiedenen Orten auf der Welt ein, die der menschliche Eingriff in den Wasserkreislauf tiefgreifend verändert hat.
EDWARD BURTYNSKY WATERMARK erzählt in 20 Geschichten, gefilmt in 10 Ländern rund um den Globus, von der Lebensnotwendigkeit und der Schönheit des Elements Wasser. In teils aus der Luft aufgenommenen Bildern schlägt EDWARD BURTYNSKY WATERMARK einen eindrucksvollen Bogen vom grössten Staudamm der Welt im chinesischen Xiluodu über das ausgetrocknete Flussdelta des einst mächtigen Colorado und den U. S. Open of Surfing in Huntington Beach bis hin zum bewegenden Kumbh Mela Fest in Allahabad (Indien), wo sich 30 Millionen gläubige Hindus bei einem gleichzeitigen rituellen Bad im Ganges reinwaschen.
«Ein Film von schrecklicher Schönheit.»
3sat Kulturzeit
«Hinreissend schöner Film mit Bildern, die man so noch niemals gesehen hat.» Radio1

Bogn Engiadina Scuol
Grosses Wasserbecken
20.00 Uhr
Eintritt CHF 10,-

www.uno-weltwasserwoche.ch

Foto Schloss Tarasp erstrahlt während der 3. UNO-Weltwasserwoche 2015 in blau.

©Dominik Täuber

www.dt-fotos.com

Watermark
Watermark
Schloss Tarasp Orgel
Schloss Tarasp Orgel
Foto Schloss Tarasp Dominik Täuber Blau
Foto Schloss Tarasp Dominik Täuber Blau

Mittwoch, 25. März 2015

"Ardez liegt am Rhein" am 25. März UNO-Weltwasserwoche in Engiadina Bassa.

„Ardez liegt am Rhein“ mit Ernst Bromeis
Der Grenzschwimmer ist in Ardez aufgewachsen. Am bügl in Tuor hat er sein Velo gewaschen und die selbstgemachten Wasser-Spritzen für den heidnischen Wasserbrauch „San Jon“ mit Brunnenwasser gefüllt. Um schwimmend die Welt zu erkunden musste er den bügl in Ardez verlassen. Mit seinen Schwimm-Projekten unter dem Titel „Das blaue Wunder“ hat Bromeis eine einmalige und unnachahmliche Geschichte geschrieben. Was in den unzähligen Seen Graubündens 2008 begann endete 2014 nach 1200 Rheinkilometern in der Nordsee, im Meer. In seinem Vortrag erzählt er offen von seinen Expeditionen, sinniert über Training, Exposition, Scheitern sowie Glück und spricht über die Vision, als Wasserbotschafter seinen eigenen Weg zu gehen. Bromeis’ Fazit: „Auch der bügl in Tuor ist mit dem Rhein verbunden.“

Im Anschluss wird Medienfachmann Christian Gartmann mit Ernst Bromeis das Gespräch suchen und letzte Details zur Expedition Rhein 2014 zu ergründen versuchen.


Hotel Aurora
Ardez
20.00 Uhr

www.uno-weltwasserwoche.ch

Val Cadlimo
Val Cadlimo
Stausee Sontga Maria Lukmanierpass
Stausee Sontga Maria Lukmanierpass
"Überfahrt" D/NL
Rheinmündung
Rheinmündung
Team Expedition Rhein 2014
Team Expedition Rhein 2014

Dienstag, 24. März 2015

"Tropfen bilden einen Bach..." und "Trennen Mauern was ursprünglich verbunden war?" am 24. März UNO-Weltwasserwoche in Scuol.

„Tropfen bilden einen Bach. Bäche bilden einen Fluss. Flüsse bilden einen Strom“ mit Werner Reichle
Vor dem Anlass mit Köbi Gantenbein findet die ordentliche Generalversammlung der Pro Büvetta Tarasp statt. Der Verein für die Rettung der Trinkhalle wurde vor drei Jahren gegründet. Dazu der Präsident Werner Reichle: „Pro Büvetta Tarasp“ hat mit meiner Begeisterung für das Baujuwel, der Büvetta, begonnen. Allmählich hat sie sich verbunden mit dem Element Wasser und mit der Idee der neuen Nutzung als Weltwasserzentrum „Pol des Wassers“. Eine Generalversammlung kann zwar trocken sein, doch steter Tropfen höhlt den Stein und gibt die Hoffnung, dass bald die Geldströme fliessen!
Ich freue mich auf Ihren Besuch.“ Die Versammlung ist öffentlich.

Café Benderer
20.00 Uhr

 

„Trennen Mauern was ursprünglich verbunden war?“ mit Köbi Gantenbein
Nachdem 2014 Gion A. Caminada uns beehrt hat, freuen wir uns auf eine weitere prägende Persönlichkeit im Bereich der Architektur: Köbi Gantenbein. Der Herausgeber der Architektur- und Designzeitschrift Hochparterre beschreibt sich folgendermassen: „Die Wasserbiografie. Jahrelang war mir das Buch «Wilde Wasser - starke Mauern» das liebste; bald begeisterte mich das Können der Ingenieure und Baumeister, doch ich studierte auch den Zusammenhang zwischen Wasser, Brücken und Umweltzerstörung. Und schliesslich lief ich allen grossen Flüssen Graubündens von der Quelle bis zur Kantonsgrenze nach.“Seit 1988 „baut“ er heute mit 14 Kolleginnen, fünf Kollegen und einer Lehrtochter an Hochparterre. 2013 erhielt er den Zürcher Journalistenpreis. Seit 2014 ist Köbi Gantenbein Präsident der Bündner Kulturförderungskommission. Und - er war mal Bademeister...

Café Benderer
20.45 Uhr

www.uno-weltwasserwoche.ch

Köbi Gantenbein
Köbi Gantenbein
Büvetta/Trinkhalle
Büvetta/Trinkhalle

Montag, 23. März 2015

"Blaues Gold" und "Kon-Tiki" am 23. März UNO-Weltwasserwoche in Scuol.

„BLAUES GOLD“ – Ein Märchen aus den Bündner Bergen mit Annetta Baumann und Uorschla Rauch

Annetta Baumann erzählt in „BLAUES GOLD“ von der Bedeutung des Wassers als essentielle Lebensgrundlage. Ein Herrscher beschliesst: „Nun soll einer meiner Söhne König werden!“ Jeder der drei möchte auf dem Thron sitzen! Der Vater verspricht: „Wer den grössten Schatz des Reiches findet, der darf die Krone tragen.“ Zwei Prinzen sammeln auf ihrer Reise unermessliche Schätze. Der Jüngste begegnet erst einer arglistigen Hexe und erfährt später das Geheimnis der Quellnymphe. Für welchen der Prinzen entscheidet sich der König? Die Märchenstunde richtet sich an Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren. Die Eltern- und Grosseltern sind herzlich willkommen. 

 

Biblioteca populara
Scuol
Chasa du Parc
17.00 Uhr


„ Kon-Tiki – mit dem Floss Kulturen verbinden“ 

Letztes Jahr war es noch ein visuelles Experiment im und am Wasser. Jetzt schon nicht mehr wegzudenken. Auch die 3. UNO-Weltwasserwoche wird mit zwei Filmabenden bereichert. Die Filmvorführungen finden im speziellen Ambiente statt, nämlich im grossen Becken des Bogn Engiadina Scuol. 

Die Reise der Kon-Tiki wurde zur Legende: Der junge norvegische Forscher Thor Heyerdahl überquert 1947 auf einem selbst gebauten Floß aus Balsa-Hölzern, genannt Kon-Tiki, die Weiten des pazifischen Ozeans – mit ungewissem Ausgang. Die riskante Forschungsreise ist für den Norweger die einzig reale Chance, seine revolutionäre Theorie zu beweisen: Polynesien wurde vor 1500 Jahren zuerst – und zwar genau mit einem solchen Floß - von Südamerika aus besiedelt.

Fast 8000 Kilometer lang segelt der Nichtschwimmer auf dem primitiven Floß zusammen mit einer fünfköpfigen Crew über das offene Meer. Ohne jegliche moderne Ausrüstung ist die Kon-Tiki den Naturgewalten tagtäglich ausgesetzt. Die Geheimnisse der Tiefsee, gewaltige Orkane und brutale Haiangriffe in Kombination mit großen Emotionen und Konflikten innerhalb des kleinen Teams lassen die Tour zu einem der spektakulärsten Abenteuer des 20. Jahrhunderts werden.

 

Die Filmbesucherinnen und Filmbesucher dürfen die Vorführung in Badehose und Badekleid aus dem Wasser oder Barfuss und in legerer Bekleidung am Beckenrand im Kinostuhl geniessen.

 

Bogn Engiadina
Scuol
20.00 Uhr
Eintritt CHF 10,-

 

www.uno-weltwasserwoche.ch

 

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/var/www/web161Foto Kontiki
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Samstag, 21. März 2015

"Und wo bleibt das Wasser?" mit Moritz Leuenberger und Risch Biert.

Was bedeutet Wasser für den ehemaligen Umwelt-, Verkehrs-, Energie- und Kommunikationsminister? Ein Transportweg? Ein Energiespender? Ein Umweltelement, das geschützt werden muss?

 

Oder bedeutet es sogar viel mehr? Ist Wasser Ursprung unseres Leben, unserer Sprache Kultur und Religion? Zu diesen und anderen Fragen versucht Moritz Leuenberger am Samstag, 21. März, Antworten zu finden.

 

Die Rede von Moritz Leuenberger wird eingerahmt mit Musik. Der Pianist Risch Biert (sein Vater stammte aus Scuol) wird Ausschnitte aus der Suite "A la riva da l'En" vom Bündner Komponisten Armon Cantieni interpretieren sowie das Prélude von Claude Debussy "Des pas sur la nège" vortragen. Im Weiteren erklingt eine eigene Improvisation über ein Gedicht des Engadiner Lyrikers Andri Peer.

Nach der Rede von Moritz Leuenberger wird der ehemalige Spitzenpolitiker mit Wasserbotschafter Ernst Bromeis ins Gespräch kommen. Noch offene Fragen können auch vom Publikum gestellt werden.

 

Moritz Leuenberger: 

Moritz Leuenberger ist einer der bekanntesten Politiker der Schweiz. Von 1995-2010 gehörte er dem Bundesrat an und war zweimal Bundespräsident. Als Vorsteher des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK begegnete er dem Wachstum der Mobilität mit einer nachhaltigen Verkehrspolitik und dem zunehmenden Energieverbrauch mit dem Energiegesetz und einer CO2 Abgabe.   

Während seiner Zeit als Nationalrat war er u.a. Präsident der PUK, welche zur Aufdeckung des Fichenskandals führte. In dieser Zeit gehörte er auch als Justizdirektor der Zürcher Regierung an. Er war der erste Schweizer Cicero-Preisträger für die beste politische Rede im deutschsprachigen Raum.

Moritz Leuenbergert
Moritz Leuenbergert
Risch Biert
Risch Biert

Freitag, 20. März 2015

Nichts verbindet (und trennt?) uns mehr als das Wasser

In einer Zeit wo vieles unterzugehen scheint ist es gut, wenn man schwimmen kann.

In diesem Winter 2015 sind uns die Krisen auf der Welt sehr nahe gekommen. Der Schweizer Tourismus und die Exportwirtschaft stehen inmitten grosser Herausforderungen. Die Flüchtlingsströme aus dem Süden gelangen auch zu uns in die Schweiz.

Wir verhandeln mit der EU über eine Zuwanderung nach unseren Vorstellungen, ohne die gewinnbringenden Bilateralen-Abkommen gefährden zu wollen. Die Krise in der Ukraine beschäftigt uns in Westeuropa mehr als uns lieb ist.

In diesem Umfeld gestalten wir die 3. UNO-Weltwasserwoche im Unterengadin. Es ist kein Ort für Auserwählte, an denen die oben beschriebenen Krisen wie ein Stück Holz im Inn vorbeiziehen würden. Nein, das Stück Holz ist gross und sperrig – und klemmt. Es braucht die ganze Kraft einer Gemeinschaft um das gestaute Wasser wieder ins Fliessen zu bringen.

Zeiten, in denen das Wasser bis zum Hals steht, fordern uns heraus gemeinsam zu schwimmen und zu kooperieren. Ein Weg ist es, nach dem suchen, was uns verbindet, und nicht nach dem zu streben, was uns trennt. Die UNO-Weltwasserwochen bieten einer ganzen Region die Chance auf dieser „verbindenden Welle“ zu reiten und mitzugestalten.

Die UNO-Weltwasserwochen sind innovativ. Aus der Unterengadiner Geschichte und Tradition heraus das Verbindende suchen um mit neuen Ideen weiter zu gestalten, ist der Antrieb. Innovation heisst nicht primär Millionenprojekte aus dem Boden zu stampfen, sondern mit Selbstbewusstsein organisch zu wachsen.

Ich freue mich auf gemeinsame, verbindende Tage. Bainvgnüts a l’aua.

Ernst Bromeis-Camichel, Grenzschwimmer und Wasserbotschafter,
Organisator UNO-Weltwasserwoche

www.uno-weltwasserwoche.ch 

Freitag, 28. November 2014

Zertifikat für Solidarit'eau Suisse durch UNDP

Strassburg 26. November 2014

Ehrung von Solidarit’eau Suisse durch Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen UNDP (United Nations Development Programme) "Global Water Solidarity"

Rede von Ernst Bromeis, Ambassador for Solidarit’eau Suisse
Water ambassador and long-distance, www.dasblauewunder.ch 

 

Sehr verehrte Damen und Herren,

Im vergangenen Sommer habe ich eine Expedition gemacht. Ich schwamm durch den Rhein. Nicht quer, sondern längs. Von der Quelle in der Schweiz bis zur Mündung bis nach Holland auf 1247 Kilometern.

Ich warb damit für das von der UNO anerkannte Menschenrecht auf sauberes Wasser. Ein Menschenrecht, das noch lange nicht umgesetzt ist.

Der Rhein ist der grosse Europäische Fluss. Als Grenz-Linie spielt er geschichtlich eine zentrale Rolle in Europa. Als kulturelle Wiege hat er Künstlerinnen und Künstler zu Weltkulturwerken inspiriert. Der Rhein fliesst im Spannungsfeld zwischen den archaischen Landschaften in den Alpen und den zivilisatorischen Errungenschaften, wie Häfen und Industrieanlagen von Basel bis zur Mündung in den Niederlanden. Der Rhein ist Trinkwasser- und Lebensreserve für millionenfaches Leben am und in diesem grossartigen Fluss.

Warum bin ich also geschwommen?

Weil der Rhein mit seinem Wasser uns alle verbindet. Doch nicht nur der Rhein verbindet uns, sondern das Wasser als solches verbindet uns alle Menschen. Schicksalhaft. Denn wir haben nicht die Wahl, ob wir Wasser nutzen wollen oder nicht. Wir alle müssen Wasser nutzen.

In einer globalisierten Welt sind wir alle miteinander verbunden. Wir sind nicht nur durch das Wasser verbunden sondern auch durch Empathie. Wir in der Schweiz leben an der Quelle. Die Quelle Europas. Ein Glück und ein Privileg.


Der Name unseres Projektes «Solidarit-Eau» besteht aus zwei Teilen: Solidarität und EAU – französisch für WASSER. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA, fördert mit Solidarit’eau Suisse ein Projekt, das so bestechend ist, weil es so einfach ist.

Pro Einwohner können eine Gemeinde oder eine Stadt im Durchschnitt 1 CHF jährlich für gemeinnützige Projekte spenden. Ich als Botschafter für Solidarit’eau Suisse versuche mich einzusetzen, dass noch mehr Gemeinden und Städte das Projekt unterstützen.

Wenn ich nicht schwimme, arbeite ich an Land. Ich engagiere mich für ein Weltwasserzentrum „Pol des Wassers – Pol des Lebens“. Im Weltwasserzentrum sollen verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit dem Wasser und dem Leben diskutiert und präsentiert werden. Mitten in den Alpen, an der Quelle soll das Weltwasserzentrum entstehen. Ein Ort der Bildung – ein Ort der Begegnung.


 

Ich glaube fest daran, dass Empathie und Solidarität durch Bildung in uns Menschen gedeihen können. Wir in der Schweiz und in anderen hoch entwickelten Ländern brauchen noch mehr Solidarität und Empathie für die Menschen dieser Welt. Wir sind alle verbunden durch das Wasser.

Dafür brauchen wir Solidarit’eau Suisse und einen „Pol des Lebens“. Damit wir nicht nur an uns denken, sondern auch an alle die Menschen, die mit uns schicksalhaft verbunden sind.

Denn: das Menschenrecht auf Wasser muss realisiert werden.

 

Als Botschafter der Initiative «Solidarit’eau» bin ich sehr froh, dass Sie unser Projekt auszeichnen. Es zeigt, dass wir auch in den Augen anderer auf einem guten Weg sind. Und die Öffentlichkeit um diese Auszeichnung hilft uns, zuhause in der Schweiz noch mehr Menschen, noch mehr Städte und Gemeinden für unsere Anliegen zu sensibilisieren.

Im Namen der Menschen, die noch immer keinen Zugang zu sauberem Wasser haben, danke ich Ihnen allen, für alles was Sie tun. Und für die Auszeichnung, die uns sehr stolz macht.

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

Solidariteau Suisse
Solidariteau Suisse